Brief vom 19.3. an unsere Eltern und Erziehungsberechtigten

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte!

Ich hoffe, dass Sie ALLE gesund sind und wir gemeinsam die schwierige Zeit, in der wir uns befinden, bewältigen. Wenn wir alle unser Bestes geben, werden wir gestärkt wieder zusammenkommen.

 

Betreuung

Vorerst möchte ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie mithelfen, die Sozialkontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Zurzeit haben wir keine Kinder in der Schule, die betreut werden müssen. Sollten Sie aber aus beruflichen Gründen einen dringenden Betreuungsbedarf haben, wollen wir für Sie da sein. Da wir aber nicht abschätzen können, wie sich die Situation weiter entwickelt, ersuche ich Sie, den Betreuungsbedarf bei mir unter der Telefonnummer 0664/8531441 bekannt zu geben.

 

Heim- bzw. Fernunterricht

Wir sind LERNENDE. Jetzt nach vier Tagen kann man die ersten Schlüsse ziehen: Was funktioniert gut und was benötigt noch etwas Veränderung? Unser Ziel muss es sein, dass unsere Schülerinnen und Schüler für den Vormittag genügend Lernmaterial zur Verfügung haben und in Ausnahmefällen auch kleine Arbeitsaufträge am Nachmittag erfüllen müssen.

Pädagogen lernen: Wir Pädagogen stehen vor einer Situation, die wir bisher nicht kannten. Wir müssen ihre Kinder aus der Ferne zum Selbststudium anregen, ohne ein unmittelbares Feedback zu erhalten.

Kinder lernen: Kinder sind plötzlich in einer neuen Unterrichtssituation, sie können sich nicht berieseln lassen, sondern müssen sich selbstständig mit neuen Lerninhalten auseinandersetzen. Nicht das Abgeben von Aufgaben zählt, sondern diese auch verstanden zu haben. Natürlich wissen wir, dass man sich die Ergebnisse, Lösungen und Ausarbeitungen auch auf kurzem Weg beschaffen kann, aber belügt euch nicht selbst.

Eltern lernen:  Eine Bitte an alle Eltern. Ermutigen Sie Ihre Kinder, helfen Sie ihnen, wenn nötig, über manche Stolpersteine, aber lassen Sie Ihre Kinder die Aufgaben, die gestellt wurden, selbst bewältigen.

Um uns Pädagoginnen und Pädagogen das Feedback, welches wir alle benötigen, sinnvoll geben zu können, ersuche ich um folgende Vorgehensweisen:

Die Eltern sehen den gesamten Arbeitsaufwand ihrer Kinder. Sollten Sie tatsächlich der Meinung sein, dass etwas zu wenig oder zu viel ist, melden Sie sich beim Klassenvorstand Ihres Kindes, denn nur dieser kann dann die Arbeitsaufträge von den Klassenlehrern koordinieren.

In schwierigen Zeiten kann vielleicht folgendes Gebet über Gelassenheit, Mut und Weisheit weiterhelfen:

Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Alles Gute und bleiben Sie und Ihre Liebsten gesund.

Mag. Armin Rozaj

 

 

 

 

           

 

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